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Panorama
Rundfahrten
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Bei
ausreichendem Wasserstand führen wir unsere beliebten Panoramfahrten
im Bonner Stadtgebiet durch. Diese Fahrten führen vom Beueler
Ufer rheinaufwärts bis zum Wasserwerk unterhalb der Oberkasseler
Brücke und zurück.
Die Fahrtdauer beträgt ca. eine Stunde.
Bei
einem Wasserstand unter
2,50 m am Bonner Pegel ist eine Abfahrt für uns unmöglich.
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Von
der Autofähre zum Fahrgastschiff
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1988
rettete das Beueler Schiffahrts-unternehmen der Gebrüder Schmitz
die Autofähre Königswinter II - Baujahr 1929
vor dem Schiffsfriedhof.
Die Idee, die Fähre zu einem Restaurant umbauen zu lassen,
bekamen die Bonner Schiffer, als sie in Rotterdam auf einem schwimmenden
China-Restaurant den Abend verbrachten. Angetan von der Idee beschlossen
sie, in Bonn auch ein derartiges Schiffs-Restaurant zu eröffnen.
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Chinesische
Handwerker bauten die Fähre in Rotterdam mit original chinesischem
Arbeitsmaterial in nur sechs Monaten zum Fahrgastschiff um.
Anfang 2004 übernahm Familie Zhang das Schiff. Der Innenausbau
wurde komplett erneuert und modernisiert. |
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Im
Heft 08/2004 berichtet "schnüss"
- das Bonner Stadtmagazin
über unser Schiff:
Seit
Jahren liegt das Chinaschiff mit dem klangvollen Namen "OCEAN
PARADISE" am Beueler Rheinufer neben der Kennedybrücke.
Speisen mit Panoramablick auf die vorüber ziehende Landschaft,
das ist eine feine Sache, vorausgesetzt man wird nicht seekrank.
Allerdings behaupten langjährige Schäl Sick-Bewohner,
sie hätten das schnörkelige Schiff niemals fahren sehen.
Grund genug für uns, sofort zu reagieren, als in der Schnüss
Redaktion ein Anruf von Huang Fu Zhang einging, der seit März
über das renovierte "OCEAN PARADISE" herrscht. Freitag,
Samstag und Sonntagabend lege man zu einer Panoramafahrt ab, versprach
Herr Zhang. Seine Worte untermalte das Plätschern des, wie
wir vor Ort verstanden, Wasserbeckens, in dem stattliche Koikarpfen
an den Schwimmfüßen von Wasserschildkröten knabberten.
Wir bestiegen also Sonntags das schwimmende China Restaurant über
den rot und grün gestrichenen Steg. Zuvorkommendes Personal
in seidenen Gewändern empfing uns mit Lächeln und Pflaumenwein,
außerdem eine anheimelnde Athmosphäre aus feinem Porzellan
und rot betroddelten Laternenlampen.Während an unserem Tisch
am Fenster Nudelnester und Drachenschiffchen vorbei getragen wurden,
bestellten wir ein Kännchen Jasmintee für 1,80 €
und studierten die Speisekarte:
Frühlingsrollen (2,80 €) oder Teigtaschen (3,95 €)
vorweg ? Das gute Huhn von Sechuan, ein Lamm auf Abwegen oder das
Rind im Blumengarten ?
Auch für Kinder, bemerkten wir, ist mit Menüs ab 5,20
€ gesorgt. Unsere Wahl fiel trotz des Namens auf den Hochzeitsfisch
(9,50 €) - der gebratene Rotbarsch mit Ananas, Lychee und süßsaurer
Soße überzeugte. Und wegen des Namens auf das betrunkene
Huhn (9,70 €); die gebratene Hühnerbrust mit einer köstlichen
Mischung aus Bambus, Champignons, Zwiebeln, Möhren und Weißweinsauce
wurde am Tisch sicherheitshalber noch mit einem Schuß Schnaps
abgefüllt, pardon - gelöscht. Der kühle Weiße
im Glas (3,90 €) bestand den Gaumentest ebenso wie das blonde
Reisbier Tsin Tao (2,60 €). Die Portionen der asiatischen Köstlichkeiten
sind übrigens so großzügig, daß sich ein Digestif
empfielt: Etwa der klare, zart duftende Rosenschnaps (2,90 €)
oder der goldene, herb-süße Bambusschnaps (2,90 €).
Und ja, pünktlich um 20.30 Uhr machte die Crew die Leinen los
und wir schipperten schmausend rheinaufwärts, bis kurz vor
die Südbrücke, um eine Stunde später wieder bei der
Rheinlust anzulegen.
Seekrank wurden wir nicht !
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| Ein
Neujährchen von Adenauer
für den Kapitän
Hubert
Echternach lernt auf der "Königswinter II" viele
prominente Fahrgäste kennen. König Hussein von Jordanien
am Ruder. Heute wird die frühere Fähre als China-Schiff
genutzt.
Als "Kapitän" des Alten hat er Königswinterer
Geschichte geschrieben. Hubert Echternach schipperte Bundeskanzler
Konrad Adenauer Tag für Tag mit der Fähre "Königswinter
II" nach Mehlem und zurück. "Herr Echternach, wat
e Wedder widder hück", nutzte der Rhöndorfer den
kurzen Schiffsaufenthalt auf seinem Arbeitsweg nach Bonn schon mal
zum Luftschnappen. Meistens blieb er allerdings in seinem schwarzen
Mercedes sitzen. Stets wurde die Limousine von einem weißen
Porsche der Polizei eskortiert.
Auch Adenauers Söhne Paul und Georg waren auf ihrem Schulweg
Stammpassagiere der Fähre, die 1960 von Dampf auf Diesel umgerüstet
wurde. "Die Jungs sind in Ordnung", versicherte Hubert
Echternach dem prominenten Vater. Zum Jahresende gab es dafür
immer ein "Neujährchen" vom Kanzler: immerhin 300
Mark. Auch zahlreiche Staatsbesuche wie die Queen, Charles de Gaulle
oder den Schah von Persien, die dem ersten Kanzler der Bundesrepublik
einen Besuch abstatten wollten, brachte der Kapitän lange vor
dem Bau der Südbrücke über den Rhein. König
Hussein von Jordanien überließ er sogar einmal das Ruder.
Wenn er Prominenz an Bord hatte, fuhr Hubert Echternach immer extra
langsam, damit seine Fahrgäste das Siebengebirgspanorama in
vollen Zügen genießen konnten.
1939 hatte er mit 15 Jahren als Schiffsjunge auf der 1929 in Holland
gebauten "Königswinter IV" angefangen. Nach dem Krieg,
den Echternach als Marinesoldat auf einem Minensucher erlebte und
bei einem Untergang überlebte, musste die nach einem Beschuss
gesunkene Fähre von einem Kran erst wieder flott gemacht werden.
Bis 1949 stand das Schiff ausschließlich dem Militär
zur Verfügung. Nur Geschäftsleute durften die Fähre
mit Sondergenehmigung benutzen. Noch bis 1987, zwei Jahre nach Echternachs
Pensionierung, tat die "Königswinter II" ihren Dienst.
Anschließend wurde sie umgebaut und wird heute am Beueler
Rheinufer als China-Restaurant in Form einer Pagode genutzt. Als
es die Südbrücke noch nicht gab, konnte sich die Fähre
kaum vor dem Ansturm der Passagiere retten. Wenn Autorennen auf
dem Nürburgring waren, wurden zwei weitere Fähren eingesetzt.
Dennoch war die "Königswinter IV so voll, dass die Besatzungsmitglieder
das andere Ende des Schiffes nur über Außenbord erreichen
konnten. Das Ticket kostete damals 30 Pfennig. Heute versieht bereits
die "Königswinter IV" ihren Dienst auf dem Rhein.
Solche Zeiten wie ihre "Großmutter" wird sie nicht
mehr erleben. Wie etwa 1963, im Jahr des letzten Eisgangs auf dem
Rhein, als der Eisbrecher Hildegund der Fähre den Weg durch
die Schollen bahnen musste. "Damals haben wir über drei
Wochen im Oberwinterer Hafen fest gelegen, weil wir wegen des Eises
nicht fahren konnten", erinnert sich Hubert Echternach, der
am 20. Februar 80 Jahre alt geworden ist. Heute ist der frühere
Kapitän als ehrenamtlicher Naturparkwächter im Siebengebirge
viel landverbundener als damals. "Ich konnte einfach kein Wasser
mehr sehen", denkt er an die Zeit seiner Pensionierung vor
nunmehr 19 Jahren zurück. Schlechte Erinnerungen hat Echternach
an das Jahr 1961. Damals stieß das Motorboot, das seit Anfang
der 50er Jahre nachts verkehrte, um 3 Uhr mit einem Lastschiff zusammen.Das
Boot brachte Feuerwehrleute, die in Bad Godesberg gefeiert hatten,
über den Rhein. Bei dem Unglück starben sechs Menschen.
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Zhang
China Restaurant "OCEAN PARADISE" * Hans-Steger-Ufer 10
* D-53225 Bonn - Beuel
Telefon: +49 (0) 228 976 39 88 * Telefax: +49 (0)
228 946 90 099 * E-Mail: info@chinaschiff.de
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